Fehlende Baustellesignalisation / Beinähe Unfall
pinkisdead , 3.4.2025
lezurex , 3.4.2025
Vor wenigen Minuten wäre ich beinahe mit meinem Velo eine ältere Dame mit Gehschwierigkeiten angefahren. Der extra breite Trottoir ist komplett abgesperrt, und sämtliche Fussgängerinnen und Fussgänger weichen auf den abgetrennten Veloweg aus. Eine Signalisation fehlt völlig.
Ich selbst musste in letzter Sekunde und unkontrolliert auf die Autostrasse ausweichen, um die Dame nicht zu gefährden. Wäre in diesem Moment ein Lastwagen gekommen, stünde mein Name womöglich bereits in der Unfallstatistik 2025 – und in der öffentlichen Wahrnehmung wäre ich wohl nur ein weiterer «Velofahrer, der sich nicht richtig gegenüber LKWs verhält».
Es scheint in Zürich Standardpraxis zu sein, dass Baufirmen entweder gar keine Umleitung oder Signalisation vorsehen – oder wenn doch, dann erst Tage nach Beginn der Absperrung.
Ich frage daher: Ist das die Stadt, wie Sie sie sich vorstellen? Denn unter solchen Bedingungen fühlt man sich eher wie in einem Entwicklungsland.
Wer hat in dieser Stadt das Sagen? Der Stadtrat oder die Baufirmen und private Lobbys, die scheinbar ohne Kontrolle agieren können?
Und was ist eigentlich die Rolle der unzähligen Polizeipatrouillen in diesem Zusammenhang? Oder sind diese zu beschäftigt damit, die Papiere von dunkelhäutigen Personen zu kontrollieren?
Erstellt am: 3.4.2025
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Stadt Zürich
4.4.2025
amateur
3.4.2025
It's a f*cking disgrace.
lezurex
3.4.2025
samuvelo
3.4.2025
simulant
3.4.2025
Kein Konzept, keine Haltung, keine Reaktion. Es ist zum Heulen.
benjamin
3.4.2025
Das ist nun auch schon 2 wochen her, blieb aber unkommentiert von der Stadt.