Letzigraben - Kernfahrbahn
pinkisdead , 8.3.2025
pinkisdead , 8.3.2025
pinkisdead , 8.3.2025
pinkisdead , 8.3.2025
pinkisdead , 8.3.2025
pinkisdead , 8.3.2025
Liebe Stadt, seit fünf Jahren fahre ich diese Strecke zweimal täglich, doch ich habe immer noch nicht verstanden, welchen Vorteil die Kernfahrbahn an dieser Stelle bringen soll. Die Situation, wie auf den Fotos zu sehen, tritt mehrmals täglich auf – nicht nur zu den Stosszeiten. Da es sich um eine wichtige Achse für den MIV + Velos handelt, führt die aktuelle Gestaltung immer wieder zu Problemen.
Selbst zu Zeiten, in denen die Strasse fast leer ist, fahren die meisten Autos über die Velospur. Und ehrlich gesagt, kann ich das teilweise nachvollziehen. Es scheint sicherer zu sein, direkt auf der Velospur zu fahren, anstatt im letzten Moment auszuweichen, weil ein Auto entgegenkommt.
Übersehe ich hier etwas? Gibt es einen klaren Vorteil dieser Gestaltung? Angesichts des vorhandenen Platzes frage ich mich täglich, welche Überlegungen hinter dieser Planung standen.
Ich weiss dass dieser Abschnitt irgendwann zu einer VVR umgestaltet werden soll, aber wie ihr selbst wisst, lösen die aktuellen VVR-Umsetzungen solche Probleme nicht (siehe Basler-/Bullinger-VVR).
Erstellt am: 8.3.2025
Kategorien
Kategorien helfen, Ordnung auf der Plattform zu halten (z.B. wann soll etwas archiviert werden) und dass Meldungen schneller und gezielter an die Zuständigen Stellen innerhalb behörden gelangen (z.B. Schnee).
Organisationen
Die hier aufgelisteten Organisationen nutzen bikeable offiziell und erhalten E-Mailmeldungen zu Spots im Gebiet.
brummbaer
9.3.2025
pinkisdead
9.3.2025
haku
8.3.2025
Das Stimmvolk hat für mehr sichere Velowege abgestimmt und mit einer deutlichen Mehrheit zugestimmt!
Darf man fragen WANN man gedenkt das umzusetzen ?
Und ich frage ich auch warum es im Ausland in andere Städten, z..B in Paris möglich ist, dass man in kurzer Zeit Straßen für Autos sperrt und schöne und sichere Velowege Baut.
Das verändert das Stadtklima zum Positiven für ALLE Bewohner....
Nur in Zürich schafft man es offenbar nicht.
Ein bisschen Farbe ist KEINE Velo- Infrastruktur!
brummbaer
9.3.2025
Da liegt das Hauptproblem, wenn man mit dem eg. wichtigen Recht der Einsprache Politik macht.
Dann gibt es noch die übergeordneten Gesetze Bund und Kanton die auch als Bremse dienen, bzw. wenn der Kanton nicht will kann man auf einer dem Kanton gehörenden Strasse nichts umsetzen.
Und letzer Punkt, der unsägliche Anti-Stau Artikel in der Kantonsverfassung (Anti Stau Initiative) der verhindert eben auch vieles (wie Spurabbau etc.)<
Kurz solange die Übergeorndeten Gesetze nicht angpeasst werden und das Recht der Einsprache bei durch Volksentscheide legitimierten Projekte nicht eingeschränkt wird, wird in diesem Land nichts schnell gehen.
samuvelo
8.3.2025
Nützt‘ nüt schad‘s nüt.
simulant
8.3.2025
War, ist und bleibt mir ein Rätsel, was diese den Velos bringen soll.
Der MIV wird regelrecht darauf konditioniert, die Velostreifen zu befahren, im Kreuzungsfall auf T30 Strecken werden Velos regelmässig mit 40 noch knapp überholt und abgedrängt und bei dichtem MIV bleibt von der Velospur wie hier gar nix mehr übrig.
Wird dieser Quatsch in aktuellen Bauprojekten weiterhin geplant? Und mit welchen Argumenten? Wer ist dafür verantwortlich? Wer muss mit dem Velo in Stosszeiten an den Letzigraben geschickt werden für einen Reality Check?
zweiracabrio
8.3.2025
Etwas ähnliches fällt mir immer wieder auf bei längs Geparktem und Velostreifen auf der anderen Seite, wenn die Einbahn-Fahrbahn eher schmal ist.
Die meisten Autos, die an solchen Stellen durchfahren, halten mehr Abstand zum Parkierten als zu den Velofahrenden, weil sie fast auf dem Velostreifen fahren... :-/
simulant
8.3.2025
Aber ja: Ihren rechten Rand haben die wenigsten Autolenkenden im Griff - kein Gefühl dafür, Null.
Das zeigt sich auch beim gutgemeinten weiträumigen Überholen mit 3m Abstand auch wenn 1.5m genügen würden. Oder beim Velo-Gegenverkehr in Einbahnstrassen wo viele rechts des Autos mehr Platz lassen als links, wo ich mit dem Velo kreuzen will.
Leider kein Wunder in unserer Zeit, wo sich die Wenigsten über ihren Radius im Klaren sind, auch ohne Blechhülle.
Der Unterschied ist, das der Verkehr auf diesen Strassen im Verhältniss eher gering ist und die Niederländer (Velo wie Autofahrer) wissen wie sie sich in Kernfahrbahnen zu verhalten haben.
Vielfach werden dort (vorallem in Ortschaften) die Velostreifen auch als Parkplatz verwendet. Aber das ist kein Problem, da wird das Velo vorgelassen und erst wieder überholt wenn es Platz hat.
Aber in einer Stadt auf so einer stark befahrenen Strasse macht das für mich keinen Sinn. (in der Theorie ja in der Praxis Nein)